Der Korrespondent Andrè Marty berichtet seit 2004  für Schweizer Radio- und Fernsehsender aus dem Nahen Osten. In seinem Blog stellt er unter der Kategorie „Frau Kollegin, Herr Kollege“ in Interviews regelmäßig Journalisten-Kollegen vor, die ebenfalls im Nahen Osten arbeiten.  Ich finde diese Idee so gut, dass ich sie gerne aufgreife.

Demnächst werde ich hier also Interviews mit anderen Zentralasien-Korrespondenten sowie mit hiesigen Journalisten veröffentlichen, die über ihre Arbeit, die täglichen Probleme, aber auch Erfolgsgeschichten Auskunft geben werden.

Den Anfang macht allerdings kein Interview, sondern ein Beitrag aus dem Funkfenster Online der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, in dem vier Auslandskorrespondenten – nicht nur aus Zentralasien – vorgestellt werden. Welche Beweggründe und Wege sie zu diesem „Traumjob“ gebracht haben, dazu äußern sich Marc Koch, Chefredakteur von Deutsche Welle Radio und DW-world.de,  die in Istanbul lebende Korrespondentin Sabine Küper-Büsch, Hendrik Schott, der für den südafrikanischen Medienkonzern Naspers aus Deutschland berichtet und ich selbst als Zentralasien-Korrespondentin.

„Heute eine Umweltkonferenz in New York, morgen die erste demokratische Wahl in einem afrikanischen Land, nächste Woche der große Sportwettkampf – die Welt ist voller Ereignisse, die für Menschen in anderen Ländern interessant sind. Von diesen Ereignissen berichten Journalisten für die Leser, Zuhörer und Zuschauer in der Heimat. Auslandskorrespondent gilt als eines der spannendsten Berufsbilder im Journalismus.

Natürlich gibt es dabei auch Posten an weniger attraktiven Orten, und aus Krisengebieten muss ebenfalls berichtet werden. Neben einer soliden Ausbildung sind auf jeden Fall das Verständnis für die fremde Kultur und sehr gute Sprachkenntnisse wichtig. Und Auslandskorrespondent ist kein Schreibtischjob, wenn man ihn gut machen will. funkfenster online gibt Einblicke in diesen Beruf. …“

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